Was wirklich dagegen hilft

Schimmel im Keller

Schimmel im Keller – was dagegen hilft!Kaum ein ganzer Monat ist vergangen seit wir vom Hitzesommer 2018 berichtet haben. Damals ging es um den richtigen Einsatz der Luftentfeuchter bei warmen Temperaturen bei über 30°C (Link). Nun haben sich die Temperaturen deutlich abgekühlt und der Herbst steht nicht nur vor der Tür sondern hat sich schon breit gemacht. Die Tage werden kürzer – die Nächte länger. Doch was uns bezüglich Raumklima deutlich mehr interessiert, sind die Auswirkungen der kälteren Aussentemperatur auf den Keller.

Schimmel im Keller – der Hintergrund

Bei warmen Nachttemperaturen von 18-22°C wie sie im Sommer die Regel sind, kann die Luft das enthaltene Wasser problemlos halten. Das heisst keine Kondensation entsteht und die Strassen, Wiesen und Felder bleiben trocken.

Aktuell haben wir tagsüber 15-22°C und in der Nacht 6-9°C. Die Luft kann nach solch markanten Abkühlungen den Wasseranteil nicht halten. Der Taupunkt wird unterschritten und Kondensation entsteht. Was bedeutet das nun konkret auf Ihr Raum- Bzw. Kellerklima?

Wenn Sie das Kellerfenster während der Nacht geöffnet haben, besteht die Gefahr von Kondensation an der Innenseite Ihres Kellerfensters und Schimmel im Keller entsteht.

Eine weitere Folge der kälteren Aussentemperatur ist der Temperatursturz im ungeheizten und oftmals schlecht isolierten Keller. Angenommen Sie haben im Hochsommer eine Kellertemperatur von 20 °C und 60% Feuchte. In diesem Klima entsteht noch keinen Schimmel im Keller, weil die Feuchtigkeit 60% nicht überschritten hat. Wenn nun die Temperatur im Keller bei offenem Fenster um nur 5°C sinkt, kann die Luft einen Drittel weniger Wasser tragen. Als Folge kondensiert das in der Luft enthaltene Wasser und beschlägt an Fensterscheiben, Möbel und vorzugsweise an glatten kühlen Oberflächen. Somit ist die prozentuale Luftfeuchtigkeit 100% gesättigt und Schimmel im Keller gedeiht ideal.

Wie Sie Schimmel im Keller verhindern

1. Schliessen Sie alle Türen welche direkt zum Keller führen und halten Sie diese grundsätzlich geschlossen. Somit verhindern Sie den Luftaustausch zwischen kalter Kellerluft und warmer Wohnluft (führt sofort zu Kondensation!).

2. Lassen Sie die Fenster im Keller während jeder Tageszeit geschlossen. Einziger Zeitpunkt an dem Sie den Keller lüften dürfen ist bei Aussentemperaturen von unter 6°C und zwei aufeinanderfolgenden regenfreien Tagen. Oder wenn Sie einen Luftentfeuchter im Einsatz haben.

3. Stellen Sie einen Luftentfeuchter in den Keller und programmieren Sie ihn auf 50% Zielfeuchte. Mit den Wood’s Luftentfeuchtern haben Sie somit die permanente Überwachung der Luftfeuchte und ihr Kellerklima ist und bleibt stabil. Das Kondenswasser können Sie mit allen Wood’s Entfeuchtern direkt via Schlauch in einen Ausguss fliessen lassen. Unser Tipp: Sammeln Sie das Wasser und giessen Sie damit Ihre Pflanzen oder befüllen Sie damit Ihr Dampfbügeleisen.

Unser Experten-Tipp:
Haben Sie sich einen Luftentfeuchter für Ihren Keller angeschafft? Lassen Sie ihn für min. 3 Wochen im kontinuierlichen Entfeuchtungsmodus laufen. Die Raumfeuchte sollte in dieser Phase unter 45%  fallen. Somit stellen Sie sicher, dass die Wände nachhaltig getrocknet werden. Dies trägt deutlich zu einem stabileren Raumklima bei. Nach der 3 wöchigen Intensivtrocknung, halten Sie 50% Luftfeuchtigkeit aufrecht.

Was tun, wenn sich bereits Schimmel im Keller befindet?

Falls sich bereits leichter Schimmel im Keller breit gemacht hat, empfehlen wir Ihnen die Wood’s SW oder WDC-Editionen. Diese kann man mit einem Schimmelfilter ausstatten. Somit verhindern Sie die Verteilung der Schimmelsporen im Raum und im Entfeuchtungsgerät. Zusätzlich filtern Sie nun auch Staub, Dreck, Sporen, Pollen etc. und Ihr Entfeuchter bleibt sauber und rein.

Nun wünschen wir Ihnen eine schöne Herbstzeit und geniessen Sie eine wohlig trockene, warme, schimmelfreie und reine Stube oder in unserem Fall: Keller.